Berufsbild Zahntechnik

Foto: proDente e.V.

Der Beruf des Zahntechnikers vereinigt Tätigkeiten der unterschiedlichsten Berufe in sich: des Gießereifacharbeiters, des Galvaniseur, des Zerspanungstechnikers, des Schweißtechnikers, des Schlosser, des Keramikers, des Feinmechanikers, des Goldschmieds, aber auch des Künstlers.

Ein Zahntechniker arbeitet mit den vielseitigsten Materialien: von Wachs und Gips über einfache und High-Tech-Kunststoffe bis hin zu hochfesten Spezial-Keramiken, von stahlähnlichen bis hin zu hochedlen Goldlegierungen. Als Zahntechniker muss man sich mit diesen Materialien auskennen und sie richtig einsetzten.

Der Fortschritt macht auch vor dem Beruf des Zahntechnikers nicht halt. Schon heute sind Microprozessoren, die Verfahrensabläufe steuern, aus keinem Labor mehr wegzudenken. In der Zukunft wird der Computer immer mehr eingesetzt, zum Beispiel beim Design von Kronen und Brücken am Bildschirm und der anschließenden automatisierten Fertigung. Dabei wird der Mensch nicht überflüssig, sondern hat als Designer und bei der Überwachung der Fertigung noch Möglichkeiten, sich in die verschiedensten Richtungen weiterzuentwickeln.

 

Informationen zu allen Fragen für die Ausbildung zum Zahntechniker finden Sie auf http://www.zahntechnik-ausbildung.de.

Die folgenden Menüpunkte auf der Seite geben dem aufgeschlossenen Besucher den bestmöglichen Überblick:

  •   Eingehendes Kurzportrait zur Ausbildung
  •  Der Zahntechnische Arbeitsplatz in mehreren Videoformaten
  •   Der berufliche Werdegang zum Zahntechniker
  • Interaktive Übersicht der wichtigsten Ansprechpartner
  •  Allgemeine Übersicht der Schwerpunkte mit häufig aufkommenden Fragen zum Ausbildungsberuf inkl. Linksammlung zu Lehrstellen, Berufsschulen und Jobmessen mit Hinweisen zur Vorbereitung


http://www.zahntechnik-ausbildung.de/

 

Voraussetzung für den Beruf als Zahntechniker

  • Qualifizierter Hauptschulabschluss – besser mittlere Reife
  • handwerkliches Geschick
  • Farb- und Formsinn
  • Fähigkeit zu selbstständiger Arbeit im Team
  • Keine Hautkrankheiten oder besondere Allergien
  • Kein Sehfehler

Besondere Aufgaben und Anforderungen

Foto: proDente e.V.

Der Zahntechnikerberuf umfasst einen sehr umfangreichen Aufgabenbereich, denn es werden fast keine vorgefertigten Teile verwendet. Aus Grundwerkstoffen werden überwiegend in Handarbeit sehr differenzierte, hoch präzise, feinmechanische Werkstücke hergestellt, welche dann durch Ärzte z. B. als Körperersatzteile in den menschlichen Organismus eingegliedert werden. Hierbei müssen einerseits funktionelle Gesetzmäßigkeiten beachtet werden, anderseits werden auch hohe kosmetisch-ästhetische Anforderungen gestellt, um einem Patienten sein natürliches Aussehen zu erhalten.

Die handwerkliche Technik erfordert aufgrund der geforderten exakten Formgestaltung und Präzision – neben hohem technischem Verständnis – ein gutes Feinhandgeschick ebenso wie ein volles räumliches Vorstellungs- und Sehvermögen. Um den funktionellen und ästhetischen Ansprüchen der Werkstücke zu genügen, müssen Zahntechniker absolut farbtüchtig sein und über ein gutes gestalterisches Geschick verfügen, welches z. B.  bei der harmonischen Gestaltung von Frontzähnen notwendig ist.

Die Arbeit im zahntechnischem Labor erfolgt überwiegend im sitzen, sie erfordert Ausdauer, Geduld, eine rasche und trotzdem präzise Arbeitsweise. Es muss eine hinreichende physische und psychische Belastbarkeit gegeben sein.
Unterschiedliche Materialien können zum Einsatz kommen, wie z. b. Gipse, Kunststoffe, Wachse, Keramiken und unterschiedliche Metalle. Vielerlei Technologien der Be- und Verarbeitung von Werkstoffen kommen zu Anwendung, insbesondere Gießen, Brennen, Polymerisieren, Schleifen, Fräsen und Polieren.